Warum läufst du eigentlich? [Blogparade]

Eddy hat ein paar Fragen in die Blogger-Runde geworfen.

Da möchte ich gerne antworten:

1. Warum läufst du?

  • Fitness: seit ich laufen hat sich mein Fitness-Level deutlich verbessert; das soll auch so bleiben!
  • Entspannung: beim Laufen kann ich perfekt abschalten und den Arbeitsalltag hinter mir lassen.
  • Leistungen: momentan bin ich noch auf dem aufsteigenden Ast, was meine Lauf-Leistungen angeht. Die Aussicht besser zu werden spornt mich an.
  • Menschen: ich versuche oft mit anderen Leuten zusammen zu laufen; manche sind meine Freunde, manche kenne ich vielleicht von Lauf-Portalen wie Strava.
  • Natur: Ich liebe es, im Wald und in den Bergen zu laufen.

2. Seit wann läufst du?

Angefangen hat es bei mir im Frühjahr 2014, als ich in der Firma geistesabwesend zugesagt habe, beim kommenden Business-Run (5k Kommerz-Runde in Freiburg) mitzumachen. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich recht unsportlich (vom täglichen Rad- und unregelmäßigen MTB-Fahren mal abgesehen). Entsprechend ernüchternd war dann auch mein erster Laufversuch — die 1-2km bin ich viel zu schnell angegangen und ich musste daher schon nach wenigen 100 Metern zum Gehen übergehen. Aber ich bin drangeblieben, habe mich ständig verbessert. Nach knappen 3 Jahren bin ich immer noch voll dabei und kann mir einen Alltag ohne Laufen nur schwerlich vorstellen.

3. Was sind deine Rekorde?

Ich bin schon bei einigen Wettkämpfen mitgelaufen. Meine Bestzeit von 10k Straße liegt bei 41:03, meinen besten Halbmarathon habe ich in 1:36:58 gefinished. Ein Marathon-Wettkampf steht noch aus, ist aber für dieses Jahr geplant.

Weitere Bestzeiten findet man bei Strava.

4. Was ist dein schönstes Lauferlebnis?

Schwer zu sagen. Wenn nicht gerade Winter ist, versuche ich regelmäßig besondere Laufstrecken zu laufen — davon gibt es hier im Schwarzwald unzählige.

Besonders schön finde ich Läufe, die mich an landschaftlich tolle Orte bringen (das kann z.B. ein abgelegener Schwarzwaldgipfel mit Aussicht sein). Wenn dann noch nette Leute mitkommen und das Wetter mitspielt, ist der Lauf für mich perfekt.

5. Welche Fragen fehlen?

Ziele für 2017? Meine Antwort: Einen Marathon laufen!

Winterlauf

In Freiburg ist im Januar der Winter mit voller Wucht hereingebrochen — Temperaturen bis -10°C, recht viel Schnee auch in den Niederungen. Das ist total super, wenn man auf Wintersport steht. Für Läufer hingegen können Schnee und kälte sehr nervig sein — manch einer stellt das Laufen sogar total ein.

Ich hingegen genieße das winterliche Laufen zur Zeit regelrecht (was vielleicht auch daran liegt, dass ich nach mehrwöchiger Zwangspause endlich wieder richtig Laufen kann/darf). Durch verschneite Wälder rennen, Neuschnee unter den Füßen, finde ich fantastisch!

 

Meine Standard-Laufausrüstung für Temperaturen bis vielleicht -5°C:

  • Profilierte (Trailrunning-) Schuhe (Merrell All Out Peak)
  • Lange Laufsocken
  • Lange, dünne  Laufhose
  • Langärmliges, dünnes Trikot
  • Winddichte, dünne Jacke
  • Dünne Handschuhe
  • Fake-Buff-Tuch als Stirnband über die Ohren

Meine Klamotten sind nichts besonderes und stammen größtenteils von Decathlon.

Wenn es noch kälter werden sollte, ziehe ich eben die „dickeren“ Varianten der Kleidungsstücke an. Eventuell kommt noch ein Unterhemd dazu oder ein zweites Buff-Tuch für den Hals.

Bei den Schuhen sehe ich noch Optimierungspotenzial. Bei einer geschlossenen Schneedecke haben sie zwar ausreichend Grip, aber gerade wenn der Untergrund vereist ist, kommt man doch ab und zu ins Rutschen — manch einer nimmt daher Schuhe mit Spikes. Vielleicht wäre das eine sinnvolle Anschaffung für die nächste Wintersaison.

Wie geht ihr so mit dem Laufen im Winter um?

Rückblick 2016

Erst mal ein bisschen Statistik:

Insgesamt war ich 175 mal Laufen, also 3-4x pro Woche. Dabei habe ich eine Gesamtstrecke von 1.960,2 km zurückgelegt — pro Lauf im Schnitt 11,4 km. Die Gesamthöhenmeter betragen stolze 43.540 m, was sicher daran liegt, dass meine „Hausstrecke“ auf den Freiburger Rosskopf etwa 450 hm umfasst.

Insgesamt habe ich an 8 Wettkämpfen teilgenommen und dabei zwei neue persönliche Bestzeiten aufgestellt:

2016 habe ich zum erstem Mal Strava benutzt und war begeistert! Im Vergleich zu Garmin Connect, an das ich durch meine Laufuhr gebunden bin, ist der Feature-Umfang und die User-Experience von Strava deutlich besser — Bilder in Posts, Segmente, Interaktion mit anderen Usern, Fly-Bys, uvm. Eine tolle Sache insgesamt. Und das Beste: Aktivitäten, die ich auf Garmin Connect hochlade, landen voll-automatisch bei Strava!

(Poster mit allen Läufen 2016 – GpxTrackPoster)

Im November hat mich beim Hallentraining ein Muskelfaserriss in der Wade flachgelegt, so dass ich gute 6 Wochen auf das Laufen verzichten musste dann nur sehr behutsam wieder einsteigen konnte. Inzwischen kann ich aber schon wieder 10k beschwerdefrei Laufen — zwar nicht in 2016er-Wettkampfpace — aber immerhin. Die Verletzung ist auch der Grund, warum ich 2016 nicht die 2000km-Marke knacken konnte.

Ausblick auf 2017

2017 möchte ich endlich mal einen vollen Marathon laufen. Konkrete Pläne gibt es noch nicht, aber ich habe mal ein paar Herbstmarathons (Karlsruhe, Köln) ins Auge gefasst.

Ansonsten möchte ich gerne mehr an Indie-Events/privat organisierten Läufen (wie z.B. dem letztjährigen 1. Trailfieber Gruppenlauf, den ich wegeb des Muskelfaserrisses absagen musste) teilnehmen.

Da meine Forerunner 610 schon ihren Zenit überschritten hat, werde ich mir in diesem Jahr vermutlich auch eine neue Laufuhr zulegen. Kandidaten sind aktuelle Forerunner Modelle (630, 235, usw.), sowie die Fenix-Serie.

 

Muskelfaserriss :(

Seit einiger Zeit (~2 Jahre) gehe ich wöchentlich zu einem „Lauf-Kurs“ der Freiburger Volkshochschule. Eine total gute Sache. Ich habe so einen festen Termin für Lauf-ABC, Stabitraining, Zirkeltraining, Dehnen, usw. unter fachkundiger Aufsicht und Anleitung (der Trainer ist Physiotherapeut und selbst Läufer/Sportler). Der Kurs findet in einer Sporthalle statt und so habe ich im Herbst/Winter zumindest ein trockenes/warmes Training pro Woche 😉 Ich denke auch, dass sich durch den Kurs meine Laufeffizienz deutlich verbessert hat und mich das Stabitraining vor Verletzungen beim Trailrunning schützt.

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Vom Notschrei zum Feldberggipfel

Start: Parkplatz am Wintersportzentrum Notschrei
Ziel: Feldberggipfel
Distanz: ~21km (Gesamtstrecke)
Höhenmeter: ~600m
Wege: Waldwege, Trails

Los geht’s am Parkplatz des Wintersportzentrums Notschrei. Einige Wanderer haben hier heute schon ihr Auto abgestellt, ansonsten ist massig Platz. Sobald Schnee liegt, ist hier immer die Hölle los – der Notschrei gehört nämlich zu denjenigen Skigebieten, die von Freiburg aus innerhalb einer halben Stunde erreichbar sind.

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Von Stegen nach St. Peter

Start: Wanderparkplatz zwischen Stegen und Kirchzarten
Ziel: St. Peter
Distanz: ~22km (Gesamtstrecke)
Höhenmeter: ~800m
Wege: vorwiegend Trails, am Ende ein bisschen Straße, viel Landschaft!

Vor einiger Zeit hatte ich in der „Freiburg Gruppe“ bei Strava angeregt, gemeinsame Gruppenläufe in der Umgebung zu machen – völlig ohne Wettbewerbsgedanken, mit dem Hauptzielen Leute und Strecken kennenzulernen.

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Garmin Forerunner (ANT+) mit Ubuntu auslesen

In diesem Artikel zeige ich, wie man eine Garmin-Laufuhr (mit ANT+-Schnittstelle) mit einem Linux-System synchronisieren kann, d.h. auf die aufgezeichneten Tracks im Garmin-eigenen FIT-Format zugreifen kann um sie beispielsweise bei Garmin Connect zu veröffentlichen.
Das Auslesen der Uhr geschieht dabei von der Kommandozeile aus mit dem Python-Tool antfs-cli.
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Zum Hinterwaldkopf

Start: Parkplatz am Sportzentrum Kirchzarten
Ziel: Gipfel des Hinterwaldkopf
Distanz: ~15km (Gesamtstrecke, hin und wieder zurück)
Höhenmeter: ~800m
Wege: Waldwege, Trails, Wiese

Animiert durch einige Läufe, die eine Strava-Bekanntschaft in der letzten Zeit zum Hinterwaldkopf unternommen hat, wollte ich es heute auch einmal probieren.

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