Parkrun Barcode auf der Garmin-Uhr

Wer schon einmal einen parkrun besucht hat (z.B. den Dietenbach parkrun in Freiburg), weiß, dass man seinen persönlichen Barcode für die Zeitnahme mitbringen muss, den man bei der erstmaligen Registrierung erhält.

Viele parkrun-Besucher drucken den Barcode aus oder haben ihn auf dem Handy dabei – beides hat natürlich Nachteile: der ausgedruckte Zettel ist nach 2-3 Läufen zerknittert, feucht und damit nicht mehr nutzbar, das Handy will man nicht unbedingt zum Lauf mitnehmen, oder man findet das Barcode-Bild auf dem Handy nicht auf die Schnelle.

Was aber viele Läufer sowieso immer dabei haben, ist ihre Laufuhr – wenn es sich dabei um ein neueres Model von Garmin handelt (Forerunner, Vivoactive, Fenix, usw.), gibt es eine komfortable Lösung: das „parkrun barcode“-Widget aus Garmins IQ-Shop.

Parkrun Barcode auf der Garmin-Uhr weiterlesen

Mit „Relive“ automatisch Videos deiner Läufe erstellen

Relive.cc ist ein (kostenloser) Service mit dem man aus seinen sportlichen Aktivitäten fast automatisch ansprechende Videos erstellen kann. Und das geht so:

  1. Android- oder iPhone-App installieren.
  2. Account anlegen und mit Strava, Garmin Connect, Polar Flow oder Endomondo verbinden.
  3. Lauf wie gewohnt mit GPS-Tracker oder Smartphone-App aufzeichnen und einem der vier Sport-Services synchronisieren.
    [strava_button url=“https://www.strava.com/activities/1093258580″ text=“Zur Strava-Aktivität“]
  4. Die Relive-App meldet sich, sobald eine Aktivität vorhanden ist.
  5. In der App Titel editieren, Fotos hinzufügen/entfernen (es werden automatisch alle Fotos hinzugefügt, die während der Aktivität aufgenommen wurden), Erzeugen des Videos bestätigen.
  6. warten, warten, warten… (es kann durchaus 1-2 Stunden dauern, bis das Video fertig ist)
  7. Die Relive-App meldet sich, sobald das Video fertig ist; je nach Benachrichtigungseinstellungen erhält man zusätzlich eine Mail mit Link zum Video.

Das erstellte Video zeigt nun den zeitlichen Verlauf der Aktivität aus der Vogelperspektive. Der GPS-Track wird dabei in eine 3D-Satelliten-Ansicht mit Höhenprofil eingebettet. An den Foto-Orten werden die aufgenommenen Fotos gezeigt, außerdem werden Extrema des Tracks annotiert (höchster Punkt, höchste Geschwindigkeit und höchster Puls).

Insgesamt ist die Aufbereitung visuell sehr ansprechend und eignet sich z.B. perfekt zur Einbettung in einen Facebook- oder Twitter-Post 😉

Garmin Connect und Strava synchronisieren

Nennt man ein Garmin-Gerät (etwa eine Laufuhr aus der Forerunner- oder Fenix-Serie) sein Eigen, so synchronisiert dieses seine Daten (GPS-Tracks, usw.) zunächst einmal nur mit der Garmin-eigenen Plattform „Garmin Connect“. Das ist schön und gut, funktioniert bei modernen Uhren auch reibungslos per Smartphone-App oder sogar direkt per WLAN.

Will man allerdings primär Strava benutzen um seine Läufe nachzubereiten und/oder dem Freundeskreis zum Bestaunen darbieten, so muss man die Lauf-Daten irgendwie von Garmin zu Strava übertragen. Natürlich kann man GPS-Tracks manuell bei Strava importieren, allerdings ist das auf Dauer zu aufwändig. Garmin Connect und Strava synchronisieren weiterlesen

Rückblick 2016

Erst mal ein bisschen Statistik:

Insgesamt war ich 175 mal Laufen, also 3-4x pro Woche. Dabei habe ich eine Gesamtstrecke von 1.960,2 km zurückgelegt — pro Lauf im Schnitt 11,4 km. Die Gesamthöhenmeter betragen stolze 43.540 m, was sicher daran liegt, dass meine „Hausstrecke“ auf den Freiburger Rosskopf etwa 450 hm umfasst.

Insgesamt habe ich an 8 Wettkämpfen teilgenommen und dabei zwei neue persönliche Bestzeiten aufgestellt:

2016 habe ich zum erstem Mal Strava benutzt und war begeistert! Im Vergleich zu Garmin Connect, an das ich durch meine Laufuhr gebunden bin, ist der Feature-Umfang und die User-Experience von Strava deutlich besser — Bilder in Posts, Segmente, Interaktion mit anderen Usern, Fly-Bys, uvm. Eine tolle Sache insgesamt. Und das Beste: Aktivitäten, die ich auf Garmin Connect hochlade, landen voll-automatisch bei Strava!

(Poster mit allen Läufen 2016 – GpxTrackPoster)

Im November hat mich beim Hallentraining ein Muskelfaserriss in der Wade flachgelegt, so dass ich gute 6 Wochen auf das Laufen verzichten musste dann nur sehr behutsam wieder einsteigen konnte. Inzwischen kann ich aber schon wieder 10k beschwerdefrei Laufen — zwar nicht in 2016er-Wettkampfpace — aber immerhin. Die Verletzung ist auch der Grund, warum ich 2016 nicht die 2000km-Marke knacken konnte.

Ausblick auf 2017

2017 möchte ich endlich mal einen vollen Marathon laufen. Konkrete Pläne gibt es noch nicht, aber ich habe mal ein paar Herbstmarathons (Karlsruhe, Köln) ins Auge gefasst.

Ansonsten möchte ich gerne mehr an Indie-Events/privat organisierten Läufen (wie z.B. dem letztjährigen 1. Trailfieber Gruppenlauf, den ich wegeb des Muskelfaserrisses absagen musste) teilnehmen.

Da meine Forerunner 610 schon ihren Zenit überschritten hat, werde ich mir in diesem Jahr vermutlich auch eine neue Laufuhr zulegen. Kandidaten sind aktuelle Forerunner Modelle (630, 235, usw.), sowie die Fenix-Serie.

 

Garmin Forerunner (ANT+) mit Ubuntu auslesen

In diesem Artikel zeige ich, wie man eine Garmin-Laufuhr (mit ANT+-Schnittstelle) mit einem Linux-System synchronisieren kann, d.h. auf die aufgezeichneten Tracks im Garmin-eigenen FIT-Format zugreifen kann um sie beispielsweise bei Garmin Connect zu veröffentlichen.
Das Auslesen der Uhr geschieht dabei von der Kommandozeile aus mit dem Python-Tool antfs-cli.
Garmin Forerunner (ANT+) mit Ubuntu auslesen weiterlesen